Eine Milonga gestalten

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Der Beginn

Für den Beginn einer Milonga empfiehlt sich immer klassischer Tango. Damit sich die Tänzer warm tanzen können. Wenn nun zum Non-Tango gewechselt wird, würde ich hier auch mit „gemäßigtem“ Non-Tango beginnen. Hierfür eignen sich gut Instrumentalstücke, die einen sehr tangoähnlichen Rhythmus haben. Ein Beispiel:

Wenn ich nun aufmerksam bin (und das ist wirklich wichtig für einen guten DJ!) und merke, dass der Non-Tango gut ankommt, würde ich eine zweite Non-Tango Tanda hinterher spielen. Vielleicht eine Neotango-Tanda. Im Anschluss könnte Non-Vals folgen. Dieser kommt (wenn die Stücke tanzbar sind) in der Regel gut an.

Mitte des Abends

Alles ist möglich, je nach Lust und Laune des Publikums. Wenn sich die Tanzfläche zunehmend leert, würde ich wieder zu klassischem Tango wechseln und sehen wie es angenommen wird.

Der Ausklang

Wann die Ausklangsphase beginnt ist unterschiedlich. Unter der Woche kann es 23 Uhr sein, am Wochenende zwischen 23 Uhr und 1 Uhr nachts. Die Tänzer sind inzwischen etwas erschöpft, aber auch entspannt und gelöst. Wichtig ist jetzt ein guter Mittelweg. Spielt man zu schnelle Musik, spüren die Tänzer ihre Erschöpfung machen sich auf dem Heimweg. Spielt man zu ruhige Musik, werden sie auch müde und gehen ebenfalls. Jetzt ist die beste Zeit für entspannte Neotangos. Um diese Zeit will man den Kopf abschalten und genießen. Das geht besonders gut bei Musikstücken wie diesem: